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Speicher
Ein Speicher verschiebt Ihren Solarstrom vom Mittag in den Abend. Ob sich das rechnet, hängt von Ihrem Verbrauch ab — nicht vom Prospekt.
Was ein Speicher ändert
Ohne Speicher verbrauchen die meisten Haushalte etwa 30 % ihres Solarstroms selbst, der Rest geht ins Netz. Ein Speicher hebt den Anteil auf über 70 %, weil der Strom vom Mittag abends noch da ist.
Wir rechnen das mit Ihren Zählerdaten durch und raten ab, wenn die Zahlen es nicht hergeben.
Welche Größe zu welchem Verbrauch passt
| Jahresverbrauch | Speichergröße | Preisrahmen |
|---|---|---|
| bis 4.000 kWh | etwa 5 kWh | ab 4.900 € |
| 4.000 – 6.000 kWh | 5 – 8 kWh | 5.500 – 6.800 € |
| über 6.000 kWh | 8 – 12 kWh | 6.800 – 8.000 € |
Orientierungswerte inklusive Einbau. Die passende Größe ergibt sich aus Ihrem Verbrauch über zwölf Monate.
Speicher nachrüsten
- Schritt 1
Anlage prüfen
Wechselrichter, Zählerschrank und Platz für den Speicher. Das geht auch bei Anlagen, die wir nicht gebaut haben.
- Schritt 2
Verbrauch auswerten
Aus Zähler- oder Monitoringdaten sehen wir, wie viel Strom abends und nachts gebraucht wird.
- Schritt 3
Einbau
Meist an einem Tag. Der Speicher steht im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage.
- Schritt 4
Anmeldung
Auch ein Speicher wird beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister gemeldet. Das erledigen wir.
Wann wir vom Speicher abraten
- ✓Bei sehr niedrigem Jahresverbrauch
- ✓Wenn tagsüber ohnehin fast alles selbst verbraucht wird
- ✓Bei kleinen Anlagen, die kaum Überschuss liefern
- ✓Wenn es nur um Notstrom geht — dafür braucht es zusätzliche Technik
Ertrag berechnen
0931 22 11 00 · Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr